Für Tabellenführer TSV zählt jetzt jeder Satzgewinn

Erstellt am: 26.01.2018 | Von: Thomas Küker

Es ist paradox: Erst einmal mussten die Oberliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen in dieser Saison ihrem Gegner zum Sieg gratulieren, gleich elf Mal verließen sie das Feld als Sieger. Doch von einer Dominanz in der Tabelle ist nichts zu sehen: Punktgleich mit dem SC 99 Düsseldorf, liegen die Dormagener zwar an der Spitze, haben aber ihren Vorsprung verspielt.

Grund dafür sind die vielen Tiebreakspiele, die der TSV bisher bestritten hat. Zwar hat er von fünf vier gewonnen, doch für die knappen Siege gibt es nur zwei anstelle von drei Punkten in der Tabelle. „Deshalb geht es jetzt auch für uns darum, nur noch so wenig Sätze wie möglich abzugeben“, resümiert TSV-Trainerin Hendrike Spaar. Denn mit einem Auge schielen die Dormagenerinnen immer noch in Richtung direktem Wiederaufstieg in die Regionalliga.

Allerdings wird das ein schweres Unterfangen für den TSV, da er seit geraumer Zeit aus verschiedenen Gründen immer wieder auf Leistungsträger verzichten muss und so die nötige Konstanz etwas verloren gegangen ist. Und auch für die morgige Heimpartie gegen den Mendener TV sind die Voraussetzungen alles andere als optimal. Doch Jammern gilt im Lager des Spitzenreiters nicht: “ Natürlich sind wir auch gegen den Tabellensiebten der Favorit und alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung“, sagt Spaar, „da ist es egal, dass wir nicht in Bestbesetzung trainieren konnten und auflaufen werden.“

Das Hinspiel gewannen die Dormagenerinnen in Menden mit 3:1, verloren dabei den zweiten Durchgang aber deutlich mit 14:25. „So ein Satzergebnis zeigt, dass wir nicht eine Sekunde unkonzentriert sein dürfen“, sagt Spaar.

Quelle: NGZ

 

Auf die starken Angriffe von Alex Kohtz wird es wieder mal ankommen