Verloren, und doch zufrieden

Erstellt am: 15.10.2019 | Von: Thomas Küker

Gegen den Tabellenführer der Volleyball-Oberliga ziehen sich die Mädels des TSV Bayer Dormagen achtbar aus der Affäre.

Für eine Überraschung hat es am Ende zwar nicht gereicht, doch Dieter van Oost war das egal: „Ich bin positiv überrascht und komplett zufrieden“, resümierte der Trainer der Oberliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen.
Ungewöhnliche Worte eines Trainers, wenn unter dem Strich eine 0:3-Niederlage (26:28, 20:25, 20:25) zu Buche steht, doch die neuformierte Truppe vom Höhenberg zog sich beim ungeschlagenen Tabellenführer PTSV Aachen achtbar aus der Affäre, „vor allem, wenn man bedenkt, dass sich zwei sehr ungleiche Mannschaften gegenüberstanden“, so van Oost.
Der Regionalliga-Absteiger agierte mit einer unglaublichen Sicherheit und der festen Überzeugen, dass er die Partie gewinnen würde, doch der TSV machte es den Aachenerinnen enorm schwer, profitierte dabei vor allem durch seine Schnelligkeit und kompensierte so auch fehlende Reichhöhe.
„Ich bin sehr stolz auf mein Team, dass es in jedem Satz wenigstens 20 Punkte gemacht hat – im dritten Durchgang haben wir zeitweise sogar geführt“, freut sich van Oost, der nun optimistisch auf das nächste Heimspiel am 9. November gegen Aufsteiger SV Wachtberg sieht.
„Eigentlich ist das nicht meine Art, aber für das Spiel prognostiziere ich, dass wir definitiv zwei Punkte holen – drei sind aber auch möglich“, sagt der TSV-Trainer. Van Oost hatte am Samstag die Gelegenheit genutzt und Gegneranalyse bei der Partie Wachtberg gegen Freier Grund betrieben, das die Gäste locker mit 3:0 gewannen. „Wachtberg ist zwar ein physisch starkes Team, aber wir haben eine realistische Chance gegen die“, ist sich van Oost sicher.

Quelle: NGZ

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