TSV Bayer lässt gegen das Kellerkind nichts anbrennen

Erstellt am: 27.02.2019 | Von: Thomas Küker

Rebeca Marques feiert starkes Comeback beim Sieg des Volleyball-Oberligisten aus Dormagen gegen Düren.

Die guten Nachrichten kamen dieses Mal schon vor der Partie bei TSV-Trainer Adrian Klein an, denn beide angeschlagenen Zuspielerinnen des Volleyball-Oberligisten TSV Bayer Dormagen gaben grünes Licht für die Heimpartie gegen den Tabellendrittletzten Dürener TV. Und so fuhr der Ligafünfte aus der Chemiestadt am Ende einen ungefährdeten 3:1-Erfolg (25:17, 21:25, 25:21, 25:22) ein, bei dem er nur in Durchgang Nummer zwei nicht ganz auf der Höhe des Geschehens war.

„In dieser Phase hat Düren extrem gut aufgeschlagen und unsere Annahme konnte nicht wirklich glänzen“, sagte TSV-Außenangreiferin Hanna Behrling. Ausgenommen von dieser Kritik war Rebeca Marques, die bei ihrem Comeback nach der Geburt ihres Sohnes Carlo ein starkes Spiel machte und auf ganzer Linie überzeugte. „Sie hat überragend gespielt – ihre Annahme und Abwehr waren super“, zollte TSV-Libera Conny Ritterbach ihrer Mitspielerin den nötigen Respekt, „offensichtlich hat sie sich alles für das Spiel aufgespart.“ Im ersten Satz legte zudem Zuspielerin Frederike Gey mit einer Aufschlagserie von unten den Grundstein zum Satzerfolg, was ausgesprochen ungewöhnlich für ein Oberliga-Spiel ist. „Auch wenn die Sätze alle relativ knapp waren, muss man schon sagen, dass wir besser waren als Düren und in einigen Situation auch das nötige Quäntchen Glück auf unserer Seite hatten“, resümierte Ritterbach.

Weiter geht es für die Dormagenerinnen nun am Karnevalssamstag mit der Partie beim Vorletzten SG Bottrop/Borbeck. Eigentlich hatte sich der TSV um eine Verlegung des Spiels bemüht, konnte sich mit der SG aber nicht auf einen Ausweichtermin einigen.

Quelle: NGZ